Anwendungen von Excelano
Umwandler
Office-Dateien beim Öffnen nach OpenDocument.
Ein Doppelklick auf eine .docx, .xlsx oder .pptx erzeugt daraus eine .odt, .ods oder .odp und öffnet das Ergebnis in dem Editor, der ohnehin auf dem Arbeitsplatz steht. Für die Person am Schreibtisch ändert sich nichts an ihrem Ablauf.
Der Schritt, der die Umstellung möglich macht
Die Umstellung auf OpenDocument als Hausformat und die Umstellung der Anwendung sind zwei verschiedene Vorhaben. Das erste ist eine Entscheidung über Formate, Aufbewahrung und Souveränität; das zweite ist ein Austausch von Software an tausenden Arbeitsplätzen, mit Schulung, Makros, Vorlagen und Widerstand. Wer beides zusammenbindet, bekommt die Geschwindigkeit des langsameren von beiden.
Umwandler setzt am ersten an und lässt das zweite offen. Er wandelt beim Öffnen um und funktioniert deshalb auch dort, wo weiterhin Microsoft Office im Einsatz ist: Office schreibt ODF seit Jahren selbst, und wo LibreOffice vorhanden ist, wird dieses verwendet. Eine zusätzliche Umwandlungsmaschine muss nicht beschafft werden.
Das ist die Richtung, die der Deutschland-Stack und die Arbeit an souveränen Arbeitsplätzen vorgeben: offene, dokumentierte Formate, deren Lesbarkeit nicht an einem Anbieter hängt. Umwandler ist kein Programm, das diese Entscheidung trifft, sondern das Stück, das sie im Bestand durchführbar macht.
Was beim Doppelklick geschieht
Zuerst der Ablageort
Auf einem lokalen Laufwerk gilt die eingerichtete Behandlung vollständig. Aus einem E-Mail-Anhang wird das Ergebnis in einen dauerhaften Ordner geschrieben, weil eine Bearbeitung am Ursprungsort verloren ginge. In einem synchronisierten Ordner bleibt die Ursprungsdatei immer erhalten, weil ein Löschen an alle Mitglieder der Bibliothek weitergegeben würde.
Dann die Umwandlung
Umgewandelt wird mit dem Programm, in dem die Datei anschließend geöffnet wird. Dann erzeugt und liest dasselbe Programm die Datei, und das erste Speichern verschiebt kein Layout.
Dann die Prüfung
Ob eine Umwandlung gelungen ist, entscheidet das Ergebnis und nicht die Rückmeldung des Programms: manche Fehler enden mit einer Erfolgsmeldung und einer unbrauchbaren Datei. Geprüft wird die entstandene Datei selbst.
Und am Ende ein offenes Dokument
Scheitert jede eingerichtete Möglichkeit, wird das Original geöffnet und der Vorgang protokolliert. Am Ende steht immer ein offenes, bearbeitbares Dokument. Das ist keine Einstellung, sondern die Zusage der Anwendung.
Für die IT
Still verteilbar
MSIX-Paket, Verteilung über Intune oder ein vergleichbares Werkzeug. Solange keine Richtlinie zugewiesen ist, bleibt Umwandler ruhend: es wird nichts umgewandelt und nichts gelöscht. Eine frische Installation verändert das Verhalten eines Arbeitsplatzes nicht von sich aus.
Vollständig über Richtlinien gesteuert
ADMX- und ADML-Vorlagen in Deutsch und Englisch liegen bei. Jede Einstellung ist in der Voreinstellung durch die IT festgelegt; einzeln lässt sich freigeben, was die angemeldete Person selbst ändern darf. Was gesperrt ist, zeigt die Oberfläche mit Vermerk an, statt es zu verbergen.
Nachvollziehbar
Ein Protokoll im Format JSON Lines, eine Zeile je Vorgang, das eine zentrale Sammlung ohne weitere Einrichtung einliest. Wahlweise ohne Personenbezug.
Ohne Netz
Keine Telemetrie, keine Nutzungszählung, kein Aufruf nach außen. Umgewandelt wird auf dem Arbeitsplatz selbst. Dienste, die eine Umwandlung im Netz anbieten, wurden erwogen und genau deshalb verworfen.
Protokoll und Mitbestimmung
Ein vollständiges Protokoll hält fest, welche Dokumente eine namentlich bekannte Person geöffnet hat. Das ist eine Verhaltens- und Leistungsaufzeichnung und in aller Regel mitbestimmungspflichtig. Wir sagen das deutlich, weil es vor einer Verteilung mit dem Personalrat zu klären ist und nicht danach.
Für diesen Fall gibt es den Umfang Anonymisiert: er lässt Pfade und Kontonamen weg und behält Dateiart, Ablageort, Maschine, Dauer und Ergebnis. Damit bleibt die Frage beantwortbar, ob die Umwandlung im Bestand funktioniert, ohne etwas über eine einzelne Person festzuhalten.
Quelloffen, prüfbar, in Ihrer Hand
Der Quelltext liegt auf openCode, der Plattform der öffentlichen Verwaltung, unter der EUPL-1.2. Jede Aussage auf dieser Seite lässt sich dort nachprüfen, und die Lizenz erlaubt ausdrücklich, das Paket selbst zu bauen und mit dem eigenen Zertifikat der Behörde zu signieren.
Die Anwendung bindet keine fremden Pakete ein. Für eine Prüfstelle ist das die kürzere Liste.